Schwieriges Wochenende für Marek Böckmann

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen sollte für Nachwuchsstar Marek Böckmann das Highlight der VLN 2018 werden, am Ende wurde es der erste Ausfall in dieser Saison. Ein unverschuldeter Crash seines Teamkollegen Steve Jans beendete alle Siegambitionen vorzeitig.

Nach dem Zeittraining belegten Marek Böckmann, Steve Jans und Fabian Schiller, die dieses Mal von Teamchef Adam Osieka unterstützt wurden, einen aussichtsreichen zehnten Startplatz. Auch im Rennen lief zunächst alles nach Plan, Marek kämpfte mit seinen Teamkollegen im Gigaspeed Team GetSpeed Performance Porsche 911 GT3 R um eine Spitzenposition in der Klasse SP9-PRE.

Bereits auf dem siebten Gesamtrang liegend wurde jedoch Steve Jans nach zwei Stunden Renndauer in einen Zwischenfall verwickelt. Klassenkonkurrentin Sabine Schmitz verschätzte sich in ihrem Frikadelli-Porsche beim Anbremsen der ersten Kurve und drehte den GetSpeed-Porsche um. Jans konnte das waidwunde Fahrzeug zurück an die Box bringen, nach einer kurzen Reparatur ging es für Marek zurück auf die Strecke.

Leider nur kurz. Anhand der Datenaufzeichnung konnte das Team schnell feststellen, dass die Reifentemperaturen an der Hinterachse in einen extrem hohen Bereich schnellten, was auf einen Folgeschaden hindeutete. Aus Sicherheitsgründen wurde der 500 PS-Bolide daher vorzeitig abgestellt.

Für Marek Böckmann war dies der erste Ausfall in der laufenden Saison. „Leider gehören auch Rückschläge zum Motorsport dazu. Unsere Pace war heute wirklich gut und wir hätten sicher um eine Topplatzierung fahren können. So ein Zwischenfall kann jedem passieren und Sabine hat sich dafür entschuldigt. Ich finde es vor allem für meine anwesenden Partnern und Sponsoren schade, dass es zumindest heute nicht weiter geht“, abschließend der Barutti-Markenbotschafter.

Weiter ging es hingegen am darauffolgenden Sonntag, als der 21-jährige ausgewählte Sponsoren, u.a. Familie Dierks von Lowcotel, in einem straßenzugelassenen Porsche 911 GT3 um die berüchtigte Nordschleife pilotierte. „Ein einmaliges Erlebnis und sehr beeindruckend, mit welcher Souveränität und irrsinnigen Speed Marek über die Strecke pflügt“, so Geschäftsführer Alexander Diercks nach seinem Ritt durch die „Grüne Hölle“.

Der sechste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet bereits in zwei Wochen statt. Am 1. September geht das 41. RCM DMV Grenzlandrennen über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

2018-08-31T12:48:08+00:00 21. August 2018|